Theresienstraße: Tempo 30 und neue Radfahrstreifen für mehr Sicherheit
Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen zu erhöhen und die Lärmbelastung zu reduzieren, wird in der Theresienstraße in Eutritzsch Tempo 30 angeordnet. Darüber hinaus werden zwischen der Bahnbrücke und Maximilianallee die Fahrbahn und die Radfahrstreifen neu markiert. Die Ampeln an den Kreuzungen zur Wittenberger Straße sowie zur Anhalterstraße werden zudem energieeffizient umgerüstet. Die Arbeiten starten in der Woche ab Montag, 21. September und sollen im Laufe des Oktobers abgeschlossen sein. Sie kosten rund 140.000 Euro.
Der Tempo-30-Abschnitt wird zwischen der Bahnbrücke und der Dieselstraße angeordnet. Der Bereich gilt als ausgewiesener Lärmbrennpunkt. Hier liegt die Belastung über den sogenannten Auslösewerten von 65 Dezibel tags und 55 Dezibel nachts.
Ziel der Lärmaktionsplanung ist es, Umgebungslärm zu vermindern und zu vermeiden, insbesondere dort, wo die Geräuschbelastung gesundheitsschädliche Auswirkungen hat. Eine Geschwindigkeitsreduzierung ist ein Weg, die Lärmwerte unter die entsprechenden Grenzwerte zu drücken. Das Tempolimit in der Theresienstraße erhöht zudem die Verkehrssicherheit: Durch die geringere Geschwindigkeit wird das Unfallrisiko reduziert, insbesondere für Schüler, Fußgängerinnen und Radfahrer. In unmittelbarer Nähe der Theresienstraße liegen die 33. Grundschule sowie der Spielplatz „Homannplatz“.
Die Theresienstraße ist im östlichen Abschnitt eine Hauptroute des Radverkehrs in Leipzig, bis zu 1.600 Radfahrerinnen nutzen werktags einzelne Streckenabschnitte. Um die Sicherheit für Radfahrer zu verbessern, werden die bereits verblichenen und bislang zu schmalen Radfahrstreifen neu und mit bis zu 2,5 Metern ausreichend breit markiert.
Im westlichen Abschnitt werden anstelle der bisherigen sehr schmalen Radfahrstreifen 1,75 Meter breite Schutzstreifen markiert. Dabei wird auch die Breite des Sicherheitstrennstreifens zum Parkstreifen vergrößert. Dies soll so genannte Dooring-Unfälle verhindern – also Zusammenstöße aufgrund plötzlich geöffneter Autotüren. Anstelle von zwei Richtungsfahrbahnen steht damit im westlichen Teil der Theresienstraße künftig eine 5 Meter breite Fahrbahn für den Autoverkehr zur Verfügung. Die Markierungsarbeiten erfolgen bei laufendem Verkehr und nur wenn die Witterung beständig und trocken ist.
Im Zuge der Arbeiten werden an den Ampelanlagen der Kreuzungen zur Wittenberger Straße sowie zur Anhalterstraße alte Komponenten ausgetauscht: Die neuen LED-Signalgeber verbrauchen deutlich weniger Energie, fallen seltener aus und müssen nicht so häufig gewartet werden. Die Signale der so umgerüsteten Anlagen sind für Verkehrsteilnehmerinnen auch besser wahrnehmbar, so genanntes Phantomlicht durch Sonne kann dann ausgeschlossen werden.
Absender: Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Mobilitäts- und Tiefbauamt